Citigroup erhöht Investitionen in ein auf Ethereum basierendes Startup für Handelsfinanzierung

Die in den USA ansässige Bank Citi hat ihre Investition in das in Ethereum ansässige dezentrale Handelsfinanzierungs-Startup Komgo erhöht.

Citi beginnt mit der Komgo-Integration

Kris van Broekhoven, der weltweite Leiter der Rohstoffhandelsfinanzierung bei Citigroup, gab im Gespräch mit ConsenSys am 10. März bekannt, dass die Bank ihr Eigenkapital an Komgo „aufgestockt“ hat, damit sich das Unternehmen weiterentwickeln kann.

Komgo wurde 2018 in Zusammenarbeit mit ConsenSys ins Leben gerufen und versucht, die Handelsfinanzierung auf den Rohstoffmärkten zu rationalisieren. Die Plattform von Komgo ermöglicht Aktienhändlern, Finanzinstituten und Handelsdienstleistern die Kommunikation über Blockchain-Technologie.

Als „eine der größten globalen Handelsfinanzierungsbanken der Welt“ betonte Broekhoven, dass Citi „die Digitalisierung des Handels sehr ernst nimmt“.

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Blockchain zur Modernisierung der papierbasierten Handelsfinanzierung

Broekhoven behauptete, dass verteilte Hauptbuchtechnologien Möglichkeiten zur Modernisierung der Handelsfinanzierung bieten, und erklärte: „Die Branche ist seit über einem Jahrhundert stark vom Austausch und der manuellen Verarbeitung von Papierdokumenten abhängig.“

„Jetzt dient die Blockchain-Technologie als Katalysator, um die Branche bei der Verarbeitung elektronischer Daten zu stören“, fügte er hinzu. Broekhoven bemerkte auch, dass die Verbindungen des Blockchain-Startups und die Unterstützung durch die alte Finanzindustrie ein wesentlicher Faktor für die Entscheidung von Citi waren, mit Komgo zusammenzuarbeiten. Er gab an:

„Auf diese Weise tragen wir dazu bei, dass die von Komgo entwickelten Funktionen die Schwachstellen einer Vielzahl von Benutzern – über Banken hinaus – wirklich angehen und die Plattform eine Reihe von Institutionen hinter sich hat, die sich zu Transaktionen auf der Plattform verpflichten.“

Neben der Erhöhung der Beteiligung an Komgo hat Citi begonnen, seine Handelsmaschine in die Blockchain des Startups zu integrieren. „Komgo hilft, die Durchlaufzeiten zu verkürzen, den Datenabgleich zu verbessern und das Risiko von Betrug und menschlichem Versagen zu verringern“, erklärte Broekhoven.

In der Vergangenheit hat sich das Startup die Unterstützung einer Reihe führender Finanzinstitute gesichert, darunter die ING Group, die Sumitomo Mitsui Banking Corporation und die Societe Generale.